und auch in NRW beginnen nächste Woche die Sommerferien
Akten werden geschlossen
und Stifte zur Seite gelegt...
das Gefühl der Erleichterung kennen viele,
das erste Runterkommen ist oft nicht ganz leicht,
dann folgt aber in der Regel eine erholsame Pause
und irgendwann juckt es einen auch
voller Freude und Spannung wieder in den Fingern...
durch meine Erkrankung sind Selbstverständlichkeiten,
die es auch für mich immer gegeben hat,
im Augenblick ohne die übliche Bedeutung
und auch das hat was für sich...
ich habe die Chemo hinter mir
und sie auch recht gut überstanden,
dann eine kleine OP überlebt,
die mir doch tatsächlich richtig Angst gemacht hat
und immer noch liegen die letzten Schritte
einer erfolgreichen Behandlung vor mir....
gleichzeitig treiben mich Zuversicht und Tatendrang
in meinen Überlegungen und in meinem Tun an
und so denke ich darüber nach,
wie ich die Sommerferien gestalten werde,
so ganz ohne Zwang,
denn ich bin weder zur Arbeit verpflichtet
noch zum Nichtstun...
und so könnte ich es mir vorstellen:
die ersten beiden Wochen der Ferien würde ich gerne nutzen,
um das zweite Schuljahr abzuschließen
zu manchen Themen sind die Materialien nicht vollständig erstellt
viele Themen fehlen ganz...
(wenn ihr Vorschläge und Ideen habt,
was noch zu ergänzen wäre, dann bin ich offen,
denn ihr habt in der Schule
vielleicht die eine oder andere Lücke empfunden,
die ihr jetzt rückmelden könntet)
dann werde ich mit den Vorbereitungen für das dritte Schuljahr beginnen,
einen Arbeitsplan für Mathe erstellen
und überlegen, was im Vorfeld schon vorbereitet werden kann
(dabei orientiere ich mich wieder an Flex und Flo 3)
hinter verschlossenen Türen werde ich
in meinem Lernstübchen in Kisten und Ordnern wühlen,
fleißig wegschmeißen, aber es ist auch Neues dazugekommen,
das ich hier gerne noch vorstellen würde...
dann überlege ich doch allenernstes
aus meiner Sicht mal ein paar "Tipps" zusammenzustellen,
wie man mit kranken Menschen umgehen kann...
auf meinem Weg sind mir unglaublich viele Menschen begegnet,
die immer genau im richtigen Moment das richtige getan haben,
und ich bin glücklich und dankbar für all die Hilfe und Unterstützung,
die ich hatte und bis heute habe...
gleichzeitig ist mir aber auch Unsicherheit begegnet,
die mich aus dem Tritt gebracht hat,
die mich teilweise sogar wütend gemacht hat,
aus der ich aber auch viel gelernt habe,
und genau davon könnte ich vielleicht noch ein bisschen weitergeben...
das wäre so mein Plan für die nächsten Wochen
und hier würde ich mich sehr über eure Rückmeldungen freuen:
ein bisschen Bilanz,
das was ihr vorhabt
oder euch vom Lernstübchen wünschen würdet
(und ich schaue dann,
was sich aus meiner Sicht gut machen lässt)
euch einen schönen Tag
hier scheint endlich mal wieder die Sonne
LG Gille




































