Sonntag, 9. November 2014

unsere wunderbaren Buchstabenlernwege.....

zu jedem neu eingeführten Buchstaben gibt es einen Arbeitsplan
die Stationen sind differenziert angeboten
die Angebote übersichtlich
(bei mir immer etwas zum Schreiben, Sehen und Hören
ohne viel Tamm tamm, weil mir Sand und Knete
mit 27 Kinder einfach zuviel wären)
und für viele Kinder läuft es gut
sie arbeiten in ihrem Tempo und kommen alle gut voran.....

Aber was mache ich mit den Kindern,
die lesen und schreiben können?

Bis jetzt bearbeiten sie genau wie alle fleißig die Pläne,
aber würde nicht auch der Grundschriftlehrgang reichen?
Schreib- und Leseangebote wären doch viel sinnvoller!
Ich würde hier gerne sammeln, wie ihr es macht,
denn viele arbeiten mit Buchstabenlernwegen
und lesende Kinder haben wir alle!!!

LG Gille

Kommentare:

  1. Ich gebe ihnen zusätzlich die Lese-Mal-Hefte, die ich unter grundschulblogs.de gefunden habe. Einmal ein Apfelheft und danach das Bananenheft. Danach dann die Lies-Mal-Hefte aus dem Jandorf-Verlag. Demnächst das Schreibheft ERSTES Schreiben aus dem Zaubereinmaleins. Darin können sie arbeiten, wenn sie fertig sind. Und sie sind meist viel schneller fertig mit den regulären Aufgaben. Ich erlaube auch jedem, bei der Lesehausaufgabe im Lesebuch weiter zu lesen. Bildung kann doch nicht schaden und künstliches Aufhalten finde ich doof. Wenn sie das Lesebuch durchgelesen haben sollten, bekommen sie von mir auf, die Lesehausaufgabe eben in Büchern für Erstlerser zu machen. Extra-Hefte finden die Kinder übrigens sehr toll!

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    1. Hallo,
      es würde mich mal interessieren - wer bezahlt bei euch die Extrahefte???
      Lg Silke

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    2. Unterschiedlich, teilweise die Schule (wir haben keine Fibel) und teilweise auch die Eltern... LG Gille

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  2. So handhabe ich es auch. Zusätzlich arbeiten meine Kinder fast alle mit dem Rechtschreiben 1 aus dem Jahndorfverlag (die 3 schwächsten sind damit noch überfordert). Die Motivation mit den Zusatzheften zu arbeiten ist bei mir sehr groß. Einige Kinder arbeiten nur deswegen zügiger damit sie in ihrem Zusatzheft arbeiten können.

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    1. Das Rechtschreibenheft habe ich auch im Blick, dachte aber, dass ich damit lieber erst im 2. Halbjahr anfangen möchte. Mal sehen, wie wir uns da auch gemeinsam an der Schule entscheiden. LG Gille

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    2. Also das Rechtschreibheft nutze ich mit meinen Ersties seit den Herbstferien. Ich finde die Übungen darin gerade für den jetzigen Zeitpunkt sehr passend (Hören!!!).
      Es gibt Pflichtangebote (also alle müssen etwas machen) oder auch die Möglichkeit, im Rahmen der Freien Arbeit zu arbeiten. Klappt gut und kann ich nur empfehlen!
      LG, Anne

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  3. Wir haben im Team zur Differenzierung einige Hefte zum Schreiben üben erstellt, da meine Kinder ziemlich schnell mit dem Schreibheft "ERSTES SCHREIBEN" fertig waren. Die Kinder sollen in diesen Heften zu Bildern schreiben. Allerdings nicht ganz frei. Ihnen wird zu jedem Bild die jeweilige Anzahl der gesuchten Buchstaben durch vorgegebene Kästchen (boxquest) angezeigt.
    Den Rechtschreibbegleiter vom Jahndorf Verlag finde ich auch ziemlich gut, da die Kinder darin sehr selbstständig arbeiten können.

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  4. Also ich finde schon sehr wichtig, dass auch die Leser den Buchstabenlehrgang bearbeiten. Vielleicht nicht so intensiv, wie der Rest, aber die Schreibmotorik muss vermutlich jeder schulen und gerade im Bereich des genauen Hörens und anschließendem Verschriften finde ich den Fokus auf einzelne Laute sehr hilfreich für die Kinder. Eigentlich finde ich Gilles Version mit den 3 Bildern, die man sich aussucht und verschriftet echt gut. Um da Kopien zu sparen, kleben meine Kinder die dann in ein Schreibheft. Kennt ihr das "Ich kann Sätze schreiben" Heft aus dem Sternchen Verlag? Das finde ich z.B. auch sehr toll. Da gibt es zu verschiedenen Themen kurze Bilderserien und zu jedem Bild soll ein Satz geschrieben werden. Auch total beliebt bei meinen schnellen Lesern: eigene Geschichten zu Bildern. Wenn man diese Geschichten ein wenig auf den neuen Buchstaben trimmen will, bieten sich bestimmt die Lautsuchbilder aus dem Zaubereinmaleins an.
    LG Manu

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    1. Den Buchstabenlehrgang machen bei mir auch alle Kinder, damit da jetzt keine Missverständnisse entstehen, aber den Stationsbetrieb würde ich für ein paar wenige Kinder meiner Klasse für überflüssig halten und das in jeder Hinsicht. Ich habe mich nur bis jetzt nicht dazu entscheiden können, ihn für sie ganz wegzulassen und wollte einfach eure Meinung dazu mal einholen. LG Gille

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  5. Also in meinen Plännen ist auch vorgesehen, für jeden Buchstaben verschiedene Stationen zu durchlaufen. Und bisher ist das für alle gleich, ebenso bei den Zahlen. Nach den Herbstferien (also ab morgen) werde ich da aber auch Abstriche (bzw. "Durchstriche" machen. Es soll für die Kinder ja nicht zur Qual werden. Dann können sie (allerdings in Abstimmung mit mir) selbst entscheiden, was sie machen und weglassen. Das Karibu-Heft wird auf jeden Fall für alle Pflicht bleiben. Das ist zusammen mit 3 freigewählten ABs einfach das Minimum für jeden Buchstaben. Die Kinder, die die Buchstaben schon beherrschen sind dann sowieso schnell damit durch und können mit dem nächsten Buchstaben weitermachen.
    In Mathe mache ich es ähnlich. Flex und Flo (wir nutzen nur die beiden Zahlenhefte) muss durchgeackert werden. Der Rest ist verhandelbar.
    LG! Chester

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  6. Ich habe zusätzlich zu Buchstabenaufgaben immer auch Übungen mit Wörtern (Bild-Wort verbinden - auch über die erarbeiteten Buchstaben hinaus), Sätzen und - je nach Lesegrad der Kinder - auch Geschichten. Im Laufe der Jahre habe ich hier ein großes Repertoire an Aufgaben gefunden - dank der vielen Blogs.
    So kann sich jeder nehmen, was er will - es gibt nur wenige Pflichtaufgaben. Manchmal muss ich jedoch die Leser schon ermutigen, sich doch schwierigere aufgaben zu nehmen.
    Brigitte

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