Montag, 29. September 2014

Spiegeln (1)

immer wieder möchte ich Kindern,
die die mathematischen Inhalte schnell auffassen 
zusätzliches Futter anbieten....
In einer kleinen Gruppe werden wir morgen Muster übertragen
dann mit einem Spiegel hantieren
und auch das gespiegelt Muster malen

Ich kann mir gut vorstellen, dass die schwieriger zu spiegelnden Muster auch im 2. Schuljahr noch gut eingesetzt werden können. Hier werde ich zum Spiegeln das eine oder andere Material anbieten, was nicht nur für das erste Schuljahr konzipiert ist. 
LG Gille
Schrift: Grundschrift Will Software

hier eine Ansicht


und hier der Link

Kommentare:

  1. Liebe Gille,

    ich kann zwar deinen ersten Satz nachvollziehen. Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, dass du den Kindern, die z.B. den ZR bis 10 verstehen bzw.schnell auffassen, Material anbietest, was mit diesem nichts mehr zu tun hat.

    Jetzt spiegeln diese Kinder und haben später beim Spiegeln wieder Vorteile, obwohl sie diese sonst vielleicht nicht gehabt hätten und damit die Kinder, die vielleicht nicht so schnell den ZR bis 10 erfassen, aber geschickt spiegeln können, ihre vielleicht notwendigen Vorteile, die ihnen Selbstbewusstsein verschaffen, verlieren bzw. auf der selben Ebene stehen.

    Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

    Wenn ein Kind, den ZR bis 10 oder 20 wirklich beherrscht, dann biete ich ihm offene Aufgaben, in welchem er/sie das bereits vorhandene Wissen anwenden kann, z.B. "Bilde viele Aufgaben, dessen Ergebnis 20 ist" oder ähnliches. Das Kind kann mit seinen Erkenntnissen glänzen bzw.bekommt eine herausfordernde Aufgabe, die sich im Falle der eben genannten Aufgabe sogar auf den ZR 100, ZR 1000 oder noch weiter erstrecken kann - ich nehme aber für die "Profis" keinen Stoff voraus, der den "Amateuren" dann evtl. wieder fehlt.

    Vielleicht sehe ich es ja vollkommen falsch und alle sagen, ich würde es wie Gille machen, dann gehe ich gerne noch mal in mich und denke über diese Vorgehensweise nach ;-)

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    1. Ich finde unterschiedliche Sichtweisen immer möglich und würde da nicht so sehr in richtig und falsch denken. Nach den ersten Wochen sind die gesteckten Ziele ja noch nicht so weit gesteckt, dass der Zahlenraum bis 10 abgeschlossen ist. Mit Strichlisten könnte ich mir vorstellen, auch noch etwas zusätzliches anzubieten, ohne ein neues Feld zu eröffnen und da werde ich auch noch einmal überlegen. Über deine Bedenken werde ich noch einmal nachdenken. Bei mir ist das Spiegeln immer ein Teil der freien Arbeit gewesen, sodass ich es noch nie so gesehen habe, wie du es betrachtest. Keine Ahnung, ob ich dir damit meinen Blickwinkel ein bisschen näher bringen konnte. LG Gille

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  2. Doch natürlich, insofern als du das Spiegeln als einen Teil der freien Arbeit betrachtest - dies habe ich z.B. noch nie getan, sehr wohl aber deine schönen Ideen und Umsetzung zum Vergrößern und Verkleinern in der von dir vorgelegten Form.
    Das Spiegeln nimmt für mich eine besondere Stellung ein und ich mache im 1. bzw. 2. Schj. dazu immer eine Mathe-Pro-Wo mit ganz vielen verschiedenen Materialien.

    Ich gebe aber zu, dass ich vielleicht nur deshalb das Spiegeln nicht so gerne in der Freien Arbeit "verbraten" sehe - ich denke noch darüber nach!

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  3. Ich melde mich morgen hier noch einmal. Hatte meine Antwort fertig und habe sie ungewollt wieder gelöscht. Wenn ich eine kompakte Unterrichtseinheit zum Spiegeln in Petto hätte, dann würde ich die sicher auch in Ehren halten. Da würde ich an deiner Stelle an meinem Konzept nichts verändern. LG Gille

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  4. Vielen Dank! Kann ich gut in meiner 2. Klasse einsetzten.
    LG LariMareen

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