Mittwoch, 23. Juli 2014

in unserer Gesellschaft gibt es viele Regeln

vieles darf man  nicht
vieles sagt man nicht
und die Frage nach dem eigenen Empfinden 
sollte man hinten anstellen


Wenn jetzt alle glücklich und zufrieden wären,
dann ließe mich das an die vielen Regeln glauben.
So kann ich es aber nicht durchgängig beobachten
und so bleibe ich kritisch
und überlege selbst, was ich darf und was ich sage!

Hier:
Mal wieder ein herzliches Dankeschön!
Ihr lest hier mit Interesse
und viele bereichern das Lernstübchen.
Das ist und bleibt mir wichtig!
Ich muss hier manchmal um Ecken denken,
die nicht meine sind 
und die Kraft dafür schöpfe ich aus euren
Kommentaren und Dankeschöns!

euch einen schönen Tag
LG Gille

Kommentare:

  1. So ganz bin ich jetzt nicht mitgekommen - sorry. Aber ich schau bei dir sehr gerne rein und bin immer gespannt, was dir als nächstes einfällt. Lieben Gruß Livi

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  2. Schön, dass du hier gerne liest! LG Gille
    PS. und wenn dich der Text von heute morgen nicht anspricht, dann mach ganz gelassen einen Haken dahinter.

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  3. Ein heikles Thema...
    Regel werden oft einfach übernommen und nicht mehr hinterfragt. Mich hat schon als Kind gestört, wenn jemand als Begründung angab: "Das macht man eben nicht." Und gerade in der Schule, finde ich, passen viele übliche Regeln nicht mehr zu unserer Gesellschaft. Ich finde es entwürdigend für ein Kind, wenn es fragen muss, ob es zur Toilette darf. Als Erwachsener schäme ich mich dann immer in Grund und Boden, wenn ich die Frage beantworten muss. In meiner Klasse werde ich das anders regeln.
    Oder warum dürfen die Kinder in den meisten Schulen im Unterricht keine Schirmmütze tragen? Mich stört das überhaupt nicht, ist meines Erachtens ein Kleidungsstück (bzw. schon eher ein Schmuckstück) und verleiht der Persönlichkeit Ausdruck. Haarreifen sind ja auch nicht verboten oder Bandanas (sofern sie von Mädels getragen werden...). Wenn man dann mal Kollegen oder Schulleitung nach dem Grund des Kappenverbotes fragt, kommen Begründungen wie: Das gehört sich nicht. (???) oder: Ich kann dann die Augen der Kinder nicht mehr sehen, wenn ich mit ihnen spreche (Hallo? Die meisten tragen den Schirm eh hinten und wenn ich das KInd dazu bringe, mich anzusehen, muss ich die Augen ja wohl zweifelsohne auch sehen können).
    Na ja, das ist ein weites Feld. Zumindest ist es heute scon mal üblich, die Regeln für die Klasse gemeinsam mit den Kindern zu erarbeiten. Schade daran ist nur, dass es am Ende dann doch oft die Regeln sind, die die Lehrkraft sich überlegt hat und nicht wirklich die der Kinder.
    LG! Chester

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    1. Das sehe ich sehr ähnlich. Rund um die Kappen muss ich nochmal in mich gehen. Ich bitte nämlich immer darum, die Kappen umzudrehen, wenn ich die Augen nicht sehen kann. Mal sehen, ob ich dabei bleibe. Danke für deinen Beitrag. LG Gille

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    2. Kappe umdrehen finde ich auch ok, zumindest, wenn man sich im Gespräch befindet. Da würde mich eine Spiegelsonnenbrille auch extrem stören, z.B. Außerdem werden die meisten Kids gegen eine freundliche Bitte auch nichts einzuwenden haben und die Kappe drehen. In den Schulen, in denen ich bisher war, war das Tragen von Kappen aber allgemein verboten. (Abgesehen natürlich von den freien Schulen, in denen auch das Tragen einer Jacke erlaubt war, wenn den Kindern kalt war oder sie es einfach für ihr Wohlbefinden und ihre Sicherheit brauchten)
      LG Chester

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    3. Jetzt habe ich herzhaft gelacht. Dass die Kinder sich was anziehen dürfen, das ist ja wirklich großzügig. Für uns scheint es ähnlich zu sein: Umgangsformen sind uns wichtig, aber Regeln um jeden Preis, damit klar ist, wer der Bestimmer ist, brauchen wir nicht! LG Gille

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  4. Ich Wollte einfach dur mal DANKE sagen für deine Seite. Schaue regelmäßig rein und finde immer wieder was Interessantes.....Weiter so! ;) GlG Sonja

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  5. Für Toilettengänge gibt es seit längerer Zeit fast überall die "Kloampeln", die mich als Lehrerin darüber informieren, wohin sich das Kind gerade bewegt (ist wegen der Aufsichtspflicht ja schon auch wichtig). Aber auch da fange ich in/ nach der 2. Klasse an zu regeln, da der Harndrang der Kinder immer besonders groß wird, wenn es mal eine Arbeitsanweisung/ Erklärung o.ä. gibt.
    Frierenden Kindern zu verbieten, sich etwas anzuziehen kommt hoffentlich gar nicht mehr vor. USW....
    Ich habe Deinen Beitrag erst mal so gelesen, dass es um die Regeln geht, denen Du Dich unterwirfst. Und das ist erst mal ein ganz anderes, sehr interessantes Thema - finde ich.
    Liebe Grüße Corinna

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  6. Du hast meinen Beitrag auch völlig richtig gelesen. Für mich ist es allerdings in der Umkehrung schon auch so, dass ich es versuche zu vermeiden, den Kindern Regeln aufzubürden, die nicht nachvollziehbar sind. So gibt es an unserer Schule kein generelles Kappenverbot, aber mit Kindern, die sich mit ihrer Kappe ablenken oder dahinter verstecken gehe ich durchaus ins Gespräch und setze mich unter Umständen auch ohne Einsicht durch... LG Gille

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  7. Hier ist übrigens noch ein Kappenbeitrag verlorengegangen. In meinem Mails habe ich ihn gerade gelesen, aber hier taucht er nicht auf. Schade! Ich jedenfalls habe ihn nicht gelöscht. LG Gille

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  8. An eine Kloampel habe ich auch schon gedacht. Einfach Namensklammer dran und ich weiß, wo das Kind ist (sein sollte). Aber bei den Erstklässlern kann man nur hoffen, dass sie schnell genug die richtige Klammer finden...
    LG! Chester

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  9. Zu der Mützensache ... Mal abgesehen davon, dass ich es auch angenehmer finde, wenn Caps abgenommen werden, sollten wir unsere Kinder nicht doch mit einigen Benimmregeln, die später wichtig sind, vertraut machen. Es gibt ja nun mal einen modernen Knigge und fürs Leben halte ich die Kenntnis schon für wichtig. Viele Menschen achten darauf. Klar kann man Regeln hinterfragen, man kann aber manches auch einfach mal hinnehmen und damit das Leben unkomplizierter gestalten. Man kann natürlich auch viel Energie darauf verwenden, die Dinge in Frage zu stellen und zu diskutieren. Ich halte es so, dass ich für mich recht schnell abkläre, ob diese Regel für mich aushaltbar ist und sie dann einfach respektiere oder ob es mich sehr einschränkt, dann hinterfrage ich den Sinn. Oftmals merke ich aber, dass ich nicht alles verstehen muss und wissen muss und trotzdem sehr gut damit lebe. Vor allem friedlicher. Und der, dem die Regel wichtig war, ist auch glücklich. Kann ja auch jeder halten, wie er möchte.
    Liebe Grüße cubi

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  10. Ich fand es gerade ganz interessant, die Diskussion über Regeln bezüglich Toilettengang und Kappen mitzulesen. Bin jetzt gerade selber ins Zweifeln gekommen und kann mich noch nicht festlegen. Werde mich auf jeden Fall in den nächsten Wochen gedanklich damit auseinandersetzen.
    Dir liebe Gille kann ich zu deinem Eifer und deinen Ideen nur gratulieren und mich bedanken, dass du uns so weiter hilfst mit deinen Sachen.
    Liebe Grüße aus Österreich!
    Genießt alle eure Ferien!!
    Grille

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  11. Erstmal danke für deine netten Worte, es freut mich einfach immer wieder. Mir geht es übrigens auch so wie dir, dass ich die Diskussionen, die hier teilweise entstehen, immer wieder mit großem Interesse lese. Auch wenn ich selbst manches mal ein bisschen provokant sein kann, so habe ich die Kehrseite der Medaille meist selbst im Kopf und finde es gut, wenn andere sie dann aus ihrer Sicht auf den Punkt bringen. Für mich bleibt so mein eigener Weg bewegt und offen. LG Gille

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