Samstag, 20. Dezember 2014

runterkommen und

tatsächlich abschalten,
das ist immer leichter gesagt, als getan...


27 Erstklässler
ein erstes Kennenlernen hat stattgefunden
Talente hat man erkannt
manche Baustelle diagnostiziert
Und wie gehe ich jetzt mit dieser Gruppe einen guten Weg?
gemeinsame Projekte sind wichtig
die individuelle Förderung unbedingt nötig...
in meinem Kopf rattert es noch,
kein Druck,
kein Kinderlärm 
und keine Tränen,
das ist wohltuend, 
aber noch nicht das,
was ich mir unter abschalten vorstelle....

Abschalttricks, 
ich könnte hier eine kleine Sammlung gebrauchen...

Euch einen wunderschönen Tag,
denn die Ferien haben begonnen
und spürbar ist das auf jeden Fall!!!!

LG Gille

Kommentare:

  1. Abschalten? Ich stelle gerade mein Büro auf den Kopf und räume auf.

    Gruß Ira

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    1. Mein Schreibtisch ist absolut freigeräumt und ich schreibe Weihnachtskarten, aber zwischendurch räume ich in heimlichen Ecken herum, bilde neue Stapel oder hefte ab.... und in heimlichen Ecken im Kopf denke ich über Förderkinder nach und versuche die Unterrichtsorganisation zu verbessern... Ich bleibe dabei, wirklich abschalten geht anders! LG Gille

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  2. So!!! Also ich bin fertig! Jetzt liegt hier noch ein Stapel, den ich für die nächsten Schulwochen abarbeiten muss. Aber das Büro ist umstrukturiert, mal sehen ob es sich gelohnt hat. Nächsten Dienstag will ich das gleiche in der Schule machen! Und dann ist erstmal Weihnachtspause. (mit einem Ikea-Besuch für neue Strukturierung im Klassenzimmer!)
    Gruß Ira

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    1. Glückwunsch!!!
      Ich werde am Anfang der Woche auch einen Tag in der Klasse schauen, wie ich da für noch ein bisschen mehr Struktur und Ordnung sorgen kann. Dann sind wir beiden schon einmal nicht alleine (grins) LG Gille

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  3. Ich habe mir erst gar nicht vorgenommen, abzuschalten. Dann hätte ich bei Schulstart auch ein großes Problem, weil ich dann alles nebenbei planen müsste. Bei mir herrscht eher das Gefühl, dass ich durch die vielen Feiertage überhaupt nicht genug Zeit habe, alles zu organisieren. Trotzdem werde ich heute und morgen erst mal das Haus halbwegs auf Fordermann bringen, damit der Besuch nicht schon in der Haustür aus den Latschen kippt und wenigstens ein Sitzplätzchen in dem seit Sommer herrschenden Chaos findet. Zum Glück habe ich einen lieben Mann, der Hausarbeit nicht scheut und im Hintergrund gerade den Staubsauger durchs Haus schiebt.
    Zugegebenermaßen habe ich mir allerdings abgewöhnt, abends zu arbeiten. Während ich früher als Vertretungslehrerin oft bis abends um 11 den Unterricht geplant habe, ist jetzt spätestens nach dem Abendbrot Feierabend. Da wird höchstens noch mal meditativ laminiert und geschnitten.
    Für mich gehört Schule zu meinem Leben. Ich habe einen Job, der mir Spaß macht. Deshalb muss nicht unbedingt davon abschalten. Bei mir ist eher das Problem, das, was ich noch für die Schule machen möchte, so zu verteilen, dass ich es mit Genuss machen kann und nicht in Hetze. Also kurz gesagt: Abstriche machen. Ich schreibe alles auf und streiche Erledigtes durchs. Manchmal auch Unerledigtes. Die Kids können meine Ideen sowieso nicht alle umsetzen... *grins*

    LG! Chester

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    1. Letztlich sprichst du mir derart aus dem Herzen, dass es kaum zu glauben ist. Dadurch, dass hier alle Kinder aus dem Haus sind, habe ich das Gefühl der Hetze auch während der Unterrichtszeit eigentlich gar nicht mehr. Auch wenn die Begeisterung für meinen Beruf unumstößlich bleibt, so bin ich in den letzten Wochen aber doch an meine Grenzen gestoßen. Zum ersten mal unterrichte ich Kinder mit besonderem Förderbedarf und möchte gleichzeitig 27 Kindern gerecht werden. Jede Planungsunsicherheit meinerseits schlägt da sofort zu Buche und auch mit der Tatsache, dass man so eine Situation politisch möglich macht, konnte ich mich bis jetzt kaum aussöhnen. So ist es für mich also absolut wichtig, neben der Vorbereitung, die ich gerne mache, auch eine Ruhe und Gelassenheit zu finden, die mich nicht immer wieder den Tränen nah sein lässt, wenn sich das Rad in der Schule einfach zu laut und auch zu schnell dreht. Ob das was ich meine zu verstehen ist? LG Gille

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    2. Also ich komme auch oft an meine Grenzen und diese unterrichtsfreie Zeit ist auch absolut nötig, damit nicht noch mehr Unerledigtes aufläuft, sondern auch ein bisschen abgearbeitet werden kann. Aber vor meiner festen Stelle hat mich auch oft genug Langeweile und Unzufriedenhait an meine Grenzen gebracht. Und ich muss sagen, mit Schulstress geht es mir doch wesentlich besser, auch wenn ich nie das Gefühl habe, wirklich Feierabend, Wochenende oder Urlaub zu haben.
      Zu deiner Klassenstärke noch eine Frage: Ich habe in meiner Klasse auch 4 Kinder mit Unterstützungsbedarf der geistigen Entwicklung. Dazu zum Glück nur 12 andere. Bei uns werden die GE-Kinder doppelt gezählt, so dass offiziell 20 Plätze in der Klasse "belegt" sind. Ist das bei euch anders, wenn du real schon 27 Kinder in der Klasse sitzen hast? Bei uns sind ohne Kinder mit Unterstützungsbedarf nur 26 "erlaubt".
      Dazu habe ich eine supernette und unheimlich engagierte Förderschullehrerin, die die kompletten 20 Stunden (5 pro Kind) mit im Unterricht ist, sowie (meistens) 2 Schulbegleiter, die nicht nur wickeln und aufpassen, dass kein Kind verschwindet, sondern auch intensiv mit den Kindern nach Anweisung arbeiten. Ich bin deshalb mit der politischen Entscheidung zur Inklusion grundsätzlich erst einam zufrieden, kann aber auch verstehen, dass sie zu massiven Problemen führt, wo vielleicht nur ein oder zwei Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf in der Klasse sind.
      27 Kinder finde ich übrigens für jede Klasse zu viel.
      LG! Chester

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    3. Ich bin Förderschullehrerin in Niedersachsen, an 2 GS eingesetzt. Ja, hier ist die Grenze bei 26 Sch. und Sch. mit Unterstützungsbedarf werden doppelt gezählt, aber Förderschullehrerstunden gibt es nur im Bereich GE. GS Klassen mit Kindern mit Unterstützungsbedarf Lernen, emotional-soziale Entwicklung oder Sprache müssen mit der sonderpädagogischen Grundversorgung auskommen und das reicht hinten und vorne nicht. :(
      LG, Viola

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    4. Mit drei Regelschulkindern weniger würde ich dann bei euch am Limit arbeiten. Das passt zu meinem Gefühl! Ich fühle mich über das Limit hinaus gefordert. Jetzt sind aber erstmal Ferien und da bleibt neben der Unterrichtsvorbereitung immer Zeit, wieder Kraft zu tanken und Überlegungen nachzugehen, wie man die eigene Situation auch verändern kann... LG Gille

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    5. Liebe Chester, darf ich fragen, in welchem Bundesland du arbeitest? Ich arbeite auch in ein er Inklusionaklasse mit einigen Problemkindern und einem GE-Kind, habe aber nur 4 Wochenstunden eine Förderschullehrerin in der Klasse.
      Liebe Grüße
      Gertraud

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  4. Genauso mache ich das auch. Liste machen, abhaken. Möglichst in Ruhe nicht in Hetze. Und immer möglichst mit ein bisschen Freude.
    Gruß Ira

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  5. Das Kleinkind im Krankenhaus betreuen - eine erzwungene pause ;-)
    Aber ab morgen wird daheim auch "nebenbei" solange es "ein Vergnügen" ist gewerkelt...
    Lg Silke

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    1. Ich wünsche dir und deinem Sohn, dass ihr gemeinsam mit der restlichen Familie trotz der Strapazen im Vorfeld Weihnachten dann schön feiern könnt. Mit kleinen Kindern ist es ja einfach immer ein ganz besonderes Fest. LG Gille

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  6. Wir haben Montag und Dienstag noch Schule - inklusive großer Weihnachtsfeier für den Ort. Abschalten? Du fragst hier gerade die Falsche ;-)

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    1. Ohhhh! Dann stehst du ja so unter Strom, dass ich dir nicht mal für den Mittwoch empfehlen kann, hier nochmal nachzulesen, was für Tipps vielleicht noch zusammenkommen. Ich drücke dir die Daumen, dass du durchhältst und dann den Mittwoch mit deiner Familie dennoch genießen kannst. LG Gille

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    2. Ich wünsche dir liebe Gille, einfach nur schöne Feiertage, viiiiel Ruhe und Erholung.
      Viele liebe Grüße aus der Steiermark von einer "Lernstübchensüchtigen".

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    3. Danke, das ist ja nett! Ich freu mich immer, wenn mit einem Namen "unterschrieben wird, denn dann kann ich die Kommentare wenigstens ein bisschen zuordnen. LG Gille

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  7. Ich kann am besten abschalten, wenn ich ein gutes Buch lese. Denn dann wandern meine Gedanken tatsächlich mal nicht zu schulischen Themen, sondern ich versinke ganz in der Geschichte.

    Euch allen hier frohe Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr!
    Liebe Grüße, Claudia

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  8. Ich habe in meinen 28 Erstklässlern Kopfhörer angeschafft. So ca. 20 Stück. Ich habe 6 gekauft, den Rest haben die Eltern für 2,49 Euro ihren Kindern selber mitbestellt. Das reduziert die Arbeitslautstärke wirklich ganz gut. Kann ich nur empfehlen, um auch die eigenen Ohren zu schonen. Ansonsten empfehle ich in den Ferien spazieren gehen und Schaumbäder. Auch ein Saunatag ist toll! Ich fahre nach Silvester noch 4 Tage in den Ski / Wanderurlaub nach Österreich. Alles Gute und Danke für die tollen Materialien. Christine

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  9. Liebe Gille,
    ich halte es seit Jahren so, dass ich mir jeweils eine Hälfte der Ferien "schulfrei" halte. Das ist umso wichtiger für mich, da die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit im Alltag oft verschwimmt und ich abends - als dreifache Mutter - oft noch sehr lange an meinem Rechner oder sonstigen Unterrichtsvorbereitungen, etc. sitze.
    Meine "Abschalttricks": Kreatives Werkeln in alle Richtungen: aufwendiger kochen und backen als im Alltag, neue Rezepte ausprobieren, Marmeladen, Sirupe und Liköre herstellen, Mützen häkeln, Jacken und Pullover stricken und seit kurzem wieder: nähen! Das macht mir alles große Freude und ist sehr entspannend für mich. Darüberhinaus: lesen, walken, Waldspaziergänge, Sauna, Theater- und Konzertbesuche und Spieleabende im Freundeskreis.
    Ich wünsche eine gute Erholung und einen guten Start ins Neue Jahr,
    viele liebe Grüße von Anita

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    1. Gute Abschalttricks! Sie regen mich an, auch für mich noch einmal zu überlegen.... Hörbücher könnte ich spontan noch ergänzen, aber ich werde noch ein bisschen weiter überlegen. LG Gille

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