Samstag, 8. Oktober 2016

1000 sind so viele...

und da werden die Materialien 
auch schon einmal ein bisschen unübersichtlich...

hier meine Idee für Arbeitsblätter,
die nur Kinder mit besonderem Förderbedarf brauchen

die Zahlen könnten mit Material gelegt werden
(immer auch gut, um eine Vorstellung der Mengen zu entwickeln)
und dann wird mit Hilfe der Arbeitsblätter vertieft und geübt...

jetzt ist die spannende Frage, 
ob das so schon zu unübersichtlich ist,
oder ich in dieser Form weitere Arbeitsblätter erstellen kann...

vielleicht hat der eine oder andere ja Lust,
das Blatt mal auszuprobieren
oder auch in der Klasse mit ein paar Kindern zu testen
ich habe gerade noch ein Blatt ergänzt,
dass die Rahmendicke bei der Zahldarstellung so vielleicht deutlicher ist....





und so könnte man das Material zum Laminieren gestalten
was meint ihr hier zur Größe der Kärtchen

im Zweifel würde ich sogar beide Größen anbieten,
hätte dazu aber super gerne auch eine Meinung von euch

 
 

an beiden Aufgabenformaten arbeite ich weiter,
wenn hier das eine oder andere an Rückmeldungen gekommen ist...

LG Gille

Kommentare:

  1. Wieder tolles Material, dass ich bald im Unterricht verwenden möchte :o)

    Also ich finde die 4er Variante übersichtlicher.
    Nur unten das mit den 3 Rechtecken ist nicht ganz mein Fall. Könnte man schreiben "Wie heißt/lautet die Zahl"?

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    1. Wie heißt die Zahl finde ich auch gut! Wie viele verbindet man vielleicht eher mit einer Einheit und bündeln...
      Die drei Rechtecke finde ich sehr gut, denn sie zeigen so schön, dass sich hinter dem einen Hunderter noch die zwei Nullen verbergen...
      LG Gille

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  2. Liebe Gille,
    ich finde bei den Arbeitsblättern das mit dem dickeren Rahmen besser, weil es so einfach leichter erkennbar ist. Gut ist auch, dass nicht alles angeordnet ist, sondern die Kinder genau schauen müssen, wo denn noch zB Zehner sind!
    Beim zu laminierenden Material tendiere ich zur Anordnung mit 9 Kärtchen. Die Einer sind dabei immer noch größer als in meinem Schulbuch und meiner Meinung nach gut zu zählen!
    Wie auch immer du dich entscheidest - danke vielmals für deine Arbeit und dass du sie mit uns teilst!
    Liebe Grüße,
    Enya

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    1. Rund um die Arbeitsblätter kann man was die Anordung betrifft auch noch einmal gut differenzieren. Außerdem lassen sich auch schön welcher erstellen, wo man die Zehner oder Einer auch noch einmal bündeln muss. Veilleicht kommen hier ja auch noch weitere Ideen zusammen.
      LG Gille

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  3. Danke für das wirklich schöne Material! Das kann ich gut gebrauchen. Da es aber Fördermaterial sein soll, finde ich die Darstellung unten als Rechtecke für meine Förderkinder verwirrend. Oben ist das Material viereckig, dann eine Stange, dann ein Einer....und unten ist es ein Rechteck, ein Viereck und ein kleines Rechteck. Es wäre für sie logischer, wenn die Abbildung etwas mit dem richtigen Aussehen zu tun hätte. Allerdings stoße ich beim Einer an die Grenzen....:-) VG

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    1. Unten soll man die Anzahlen der Hunderter, Zehner und Einer eintragen. Da kann man doch die symoblische Darstellung der Stellenwerte nicht nutzen. So ganz habe ich vielleicht deine Vorstellung noch nicht verstanden.
      LG Gille

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  4. Tolles Material! Ich finde auch 9 Karten auf einer Seite passend. Das einzelne Material (H, Z, E) ist gut erkennbar.
    Viele Grüße
    Yvi

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  5. Liebe Gille,
    mir gefällt die Idee so auch gut. Für mich würde auch die 9er-Anordnung reichen. Die Kinder sind jetzt in der 3. Klasse und müssen langsam auch mit der Feinmotorik beim Schreiben mal in die kleineren Bereiche kommen. Bei mir machen sie leider immer noch Riesenbuchstaben und -zahlen. Daher tendiere ich zu den kleineren Karten.
    Vielen lieben Dank für deine Arbeit!
    LG! Chester

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  6. Hallo Gille,
    zu deiner Frage zur Übersichtlichkeit der Arbeitsblätter kann ich als Sonderschullehrerin die folgende Tipps geben:
    1. Der Rahmen, der die einzelnen Aufgaben trennt, sollte nicht schwarz sondern in einer mittleren Graustufe gestaltet werden. Dies bringt optisch eine Beruhigung, denn viele Schüler mit dem Förderbedarf Lernen haben visuelle Differenzierungsschwierigkeiten. Der Kontrast zwischen schwarz und weiß ist oft zu stark und lenkt von dem eigentlichen wichtigen Sehbereich (Aufgabe) ab.
    2. Solltest du die einzelnen Bestandteile etwas geordneter platzieren (fünfer Bündelung), damit einzelnes Abzählen vermieden wird und so eine quasiesimultane Zahlerfassung möglich werden kann.
    3. Die drei gestaffelten Rechtecke sollen sicherlich die Zahlenkarten ( Tausender, Hunderter und Einer) symbolisieren. Ich würde dir vorschlagen, dass du das Format änderst und die Höhe der Streifen evtl. der Zellenhöhe der Stellenwerttafel anpasst, damit sie mehr als Streifen und weiniger als Blätter wahrgenommen werden.
    Ich hoffe meine Hinweise können dir weiterhelfen.
    LG Flotteslottchen

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    1. Hinweis eins und zwei werde ich berücksichtigen.
      Bündeln werde ich nicht alle Aufgaben, aber damit kann ich anfangen, dann immer ein bisschen mehr auch zum genauen Schauen müssen übergehen. Für Förderkinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen würde ich die Zahlen in der gängigen Stellentafel eintragen lassen. Für Kinder mit Unterstützungsbedarf glaube ich, ist es so wie ich es anbiete auch nachvollziehbar.
      Dir allerbesten Dank für deine Überlegungen. Für mich sind sie sehr hilfreich.
      LG Gille

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    2. Ich würde auch zur geordneten Anordnung raten, wobei ich nicht erkenne, warum das nur für Förderkinder sinndvoll sein soll. Wenn wir Mengen erfassen, bündeln wir doch auch oft. Der Schwerpunkt dieser Übung ist das Erkennen der Zahl, richtig? Man verfällt automatisch ins Zählen der Hunderter, Zehner, Einer. Ich fände Blitzblicktraining noch sinnvoller. Schließe mich also Nr. 2 von Flotteslottchen vollumfänglich an.
      LG cubi

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    3. Gut, dass du das noch einmal so ausdrücklich zusammenfasst. In dem Augenblick, in dem man von der geordneten Anordnung weggeht, hat man auch noch andere Ziele mit im Blick (Konzentration, genaues Arbeiten...)
      und die Frage ist, ob das sinnvoll ist oder man diese anderen Ziele nicht auch mit anderem Material sinnvoller anbieten kann. Ich versuche immer, einen Inhalt für möglichst viele Kinder sinnvoll anzubieten und mit dem Anliegen kann man ja auch schnell übers Ziel hinausschießen. Kannst du meine Überlegungen nachvollziehen?
      LG Gille

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    4. Ja, natürlich kann ich das nachvollziehen, Gille. Ich würde es nur bei anderem Material sinnvoller finden. dort für Konzentration und Genauigkeit ein Angebot einzubauen.

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    5. Ich hab jetzt neu eine 3.Klasse als Fachlehrerin dazu bekommen und bin da ehrlich entsetzt, was da in den Vorjahren gelaufen ist. Ich weiß nicht, wo ich beginnen soll mit dem mathematischen Sortieren bei vielen Kindern. Daher suche ich nun nach ganz viel wohlstrukturiertem Material, weil ich da sonst gar kein Land sehe. Diese Klasse ist ein Beweis dafür, dass tatsächlich einiges an Rechenschwäche bei Kindern auch hausgemacht ist ... Ich schätze, ca. 50% derer sind vermurkster Anfangsunterricht - auch wenn das kaum einer hören will. Dein Material kann da ganz viel entgegensteuern,es ist unbunt, das finde ich großartig und es ist meist wohlüberlegt - eben, wenn du den Fokus nicht verlierst.

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    6. Sehe ich im Prinzip genauso! Rund um die Inkusion ist mir nur immer wieder eingebläut worden, dass möglichst alle Kinder an einem Inhalt arbeiten sollten. Da wäre dann im Bereich der Anordnung eine Differenzierungsmöglichkeit zu sehen. Für mich ist im Augenblick noch nicht klar, ob hier eine Differenzierung schlicht Blödsinn ist oder durchaus eine Möglichkeit. Deine ´begründete Meinung dazu würde mich interessieren.
      LG Gille
      LG Gille

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    7. Ich bin nicht der Meinung, dass Inklusion bedeuten muss, dass man auch immer unterschiedliches Material anbieten muss. Ja, hier halte ich eine Diff im Material schlicht für Blödsinn (und zusätzlichen Aufwand). Ich bin ein großer Zahlenbuch-Verfechter, stoße aber damit oft auf die gleichen Gegenargumente, z.B. "es sei nur für leistungsstarke Kinder gemacht" und tauge nicht für die Inklusion, weil ... und dann x Totschlagargumente. Die Zahlenbuchmacher vertreten ja die Ansicht, dass innere Differenzierung - also in der Lernumgebung, im Thema schon selbst die Differenzierung liegt. Aber dazu bedarf es Fachwissen. Ich schätze den Faktor des Austausches, also des Miteinandersprechens im Mathematikunterricht unglaublich hoch ein. Der zweite für mich wichtige Aspekt ist die handelnde Auseinandersetzung, so dass ich mir also zu deinem Material vorstellen könnte, dass einige Kinder einfach zum Legen und Schieben die Hunderter, Zehner und Einer als Dienes oder Perlenmaterial dazu bekommen. Wenn sie nun zu zweit an diesen Karten arbeiten, stelle ich mir einen hohen Lerneffekt für beide vor. Ansonsten könnte ich mr hier auch vorstellen, dass die Karten gar nicht beschriftet werden, sondern die Kinder eine Tabelle ins Heft bekommen (Stellentafel aber vorn eine Spalte für Nummerierung), die Karten erhalten Nummern, die Karten sind im Raum verteilt und wir reisen von Karte zu Karte, tragen die Zahl in die Stellentafel ein. Jeder in seinem Tempo, der fittere schafft eben mehr. Nach 10 min ist Stop ... Insofern ist Inklusion für mich nicht immer und überall Dreifachdifferenzierung, weil es meine Kräfte übersteigt und ich dieses Alleinwursteln gerade in meinem Lieblingsfach wenig mag. Es muss natürlich auch sein, rechnen muss jeder Kopf allein können - aber nicht so viel. au, Gille, jetzt war ich im Flow, wir sollten vielleicht in einem anderen Format als hier als Kommentar darüber schreiben. Ich könnte dazu Bücher füllen.
      LG

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    8. Vielen Dank, cubi, für deine Ausführlichkeit. Ich mach jetzt hier Feierabend, wollte deinen Kommentar aber trotzdem noch freischalten. Ein anderes Format würde ich mir im Augenblick auch mit dir wünschen. Ich wäre jetzt eher so drauf: weg vom Schreiben hin zum Gespräch...
      LG Gille

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  7. Liebe Gille!
    Wieder einmal ein wunderschönes Material, das man gut einsetzen kann.
    Danke!!

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  8. Liebe Gille,
    Wieder mal vielen Dank für dein Überlegen, Herstellen und Teilen. Ich finde die Idee mit dem leeren Ziffernkärtchen zum Ausfüllen ebenfalls sehr gut. Hast du dir schon mal überlegt oder gar schon probiert bei den Hunderter- bzw. Zehnerkärtchen die Nuller reinzuschreiben? Ich finde wenn sie dann unter den anderen Kärtchen hervorblitzen würde noch mal deutlicher werden,dass zwei Hunderter eben nicht zwei sonder zweihundert bedeuten. Was hältst du von der Idee?
    Liebe Grüße Sabine

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    1. Wenn man da die Nullen sichtbar werden ließe, dann könnte man doch nicht mehr eintragen. Ich glaube, deine Idee habe ich noch nicht verstanden.
      LG Gille
      und danke für dein Mitdenken!!!

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  9. Liebe Gille, auch wenn ich gerade mit meinen Schülern den 100er-Raum erobere, finde ich bei deinen 1000er-Sachen auch tolle Idee. Danke dafür!
    Ich habe einen Vorschlag zu deiner Frage nach 4 oder 9 Karten auf einer Seite. Wie wäre es, wenn du das Blatt ganzseitig einstellst? Man kann das ja über die Druckeinstellung selbst entscheiden, je nach Drucker 2,4,6,8,9,.. Seiten auf eine Seite drucken. So, wie ich dich über das Lesen deines Blogs "kennengelernt" habe, versuchst du es möglichst vielen LeserInnen recht zu machen und verzettelst dich womöglich? Sieh das bitte nicht als Kritik, sondern als Tipp zur Arbeitserleichterung ;-)
    Viele Grüße
    Hannah

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    1. Auch eine gute Idee, aber der Aufwand, immer neun Karten auf einem Blatt anzubieten und dann das ganze noch einmal zu vergrößern wäre auch nicht so zeitaufwendig. Trotzdem ein sehr guter Hinweis, vielleicht auch für andere Materialien...
      LG Gille

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  10. Liebe Gille,
    ich finde dein Material wieder gelungen und gut durchdacht. Mir gefällt ganz besonders die Darstellung der Zahlenkarten, die erkennen lassen, dass hinter dem Einer noch eine Null des Zehners steckt (beim Zehner und Hunderter ähnlich). Ich nenne sie mal "Kästchenvariante". Ich würde mich bei den Arbeitsblättern aber entweder für die Stellentafel-Variante oder die "Kästcenvariante" entscheiden. Hingegen das Aufschreiben _H_Z_E neben der "Kästchenvariante" finde ich sehr sinnvoll. Ich arbeite sehr gerne mitdem Montessorimaterial und finde die Farbgebung sehr hilfreich, für leistungsstarke und Förderkinder. Vielleicht wäre es noch sinnvoll, das Material einzufärben (bei dem zu lamierenden Material) und das dann auch in der Stellentafel aufzunehmen.
    Herzlichen Dank für deine Ideen und deine Mühe!!!
    LG Barbara

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  11. Ich bin jetzt hier in Ruhe alles durchgegangen und habe insgesamt sehr gute Impulse bekommen, euch allen ein sehr herzliches Dankeschön! Und wer noch weitere Ideen und Hinweise hat, der kann sehr gerne noch ergänzen!!!
    LG Gille

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  12. Liebe Gille,
    Ich versuche nochmal mich verständlich zu machen. So wie du die Karten/Rechtecke unten angeordnet hast können die Kinder ja nur die Zehner bzw. Hunderterzahlen aus der Stellwerttafel übertragen.Die Nuller können sie nicht eintragen da ja schon jeweils die Zehnerkärtchen oder die Einerkärtchen überlappen.Wären diese aber beim Erstellen schon eingetragen bevor du das jeweilige neue Textfeld mit Zehner oder Einerzahlen darüber setzen würdest , könnten die Nuller eben ein bisschen hervorblitzen ...
    War das jetzt besser verständlich? Die Kinder würden dann beim Übertragen von der Stellwerttafel nochmals sehen,dasss ein Hunderter eben nicht eins sondern einhundert ist.
    Liebe Grüße Sabine

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    1. Sollten dann die Kinder über die Nullen schreiben?
      Oder wäre das nur eine Anschauung, und eintragen sollten sie die Zahl dann an einer anderen Stelle?
      Wahrscheinlich hast du dich schon verständlich ausgedrückt, aber ich kann mir im Augenblick noch nicht vorstellen, dass das aus meiner Sicht tatsächlich auch eine Verbesserung ist.
      LG Gille

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  13. Kann ich dir irgendwie eine Mail mit einem Beispiel schicken?
    LG Sabine

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    1. Sehr gute Idee, ich hatte das auch schon überlegt, mich aber nicht getraut zu fragen. Meine Mailadresse steht im Impressum. LG Gille

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    2. Mail müsste jetzt bei dir angekommen sein.
      LG Sabine

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  14. Mit dem, was ich hier in Ideen bekommen habe, werde ich mich jetzt an die Arbeit rund um die Arbeitsblätter machen und bin gespannt, was dabei rauskommt. Oft ergibt sich die Struktur beim Arbeiten, aber wenn man ganz klar im Kopf hat, wie man es anbieten möchte, damit sich dann für möglichst alle Kinder gezielt auswählen lässt, dann ist das auch eine große Motivation. Euch allen noch einmal ein herzliches Dankeschön!
    LG Gille

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  15. Ich finde es total super, wie hier konstruktiv diskutiert wird. Wenn ich mir die verschiedenen Ideen und Vorschläge so durch den Kopf gehen lasse und Überlegungen dazu anstelle, lerne ich mehr, als wenn ich mich mit mathematischer Theorie befasse. Das stelle ich mir unter einem Blog vor. Danke an alle MitdenkerInnen!

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    1. Ich finde die Überlegungen hier auch sehr gewinnbringend!
      LG Gille

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  16. Danke für die tollen Arbeitsblätter. Das erleichtert die Arbeit enorm.
    Vielen Dank, liebe Grüße Melanie

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    1. Finde ich gut, denn Arbeitserleichterung ist doch immer erwünscht!
      LG Gille

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