Dienstag, 26. August 2014

Sprachlicher Anfangsunterricht (2)



der zweite Teil meiner Rezension

Das oben genannte Buch aus dem Finken-Verlag habe ich bereits vorgestellt, weil es aus meiner Sicht sehr empfehlenswert ist und sicher in der Lehrerbücherei für viele eine Hilfe sein kann.
Inhaltlich bin ich in meiner ersten Ausführung nicht in die Tiefe gegangen, weil man sich sicher am liebsten selbst informiert, wenn ein grundsätzliches Interesse geweckt werden konnte.
Inhaltlich beschäftigt sich das Buch damit, Lernvoraussetzungen im Deutschunterricht zu diagnostizieren, um daraus ableitend Förderpläne zu erstellen, aber ich denke, dass erschließt sich aus dem Titel.
Gezielte Fragen nach dem Inhalt beantworte ich hier sehr gerne, denn damit kann ich die Ausführungen des Verlages sicher (durchaus kritisch) ergänzen!
Gefragt wurde, ob die Beobachtungsbögen im Buch in der Praxis einsetzbar sind, oder ob man sich die letztlich doch selbst erstellen muss.
Zunächst werden im Buch für den Anfangsunterricht 10 Stationen zum Thema "Das sind wir" vorgeschlagen, die einschließlich eines Einstiegs und Material sehr differenziert vorbereitet sind. Zu diesen Stationen gibt es dann jeweils einen Beobachtungsbogen, die sich in der Praxix alle zehn so wie sie sind einsetzen lassen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man sich an die Vorgaben und Ideen der Stationsarbeit genau so halten kann, wie sie vorgeschlagen werden.
Als alter Hase ist man aber auch immer schnell geneigt, eine vorgeschlagene Unterrichtsreihe zu verändern und nochmal gezielt auf die eigene Lerngruppe oder auch die eigene Arbeitsweise abzustimmen. Ich persönlich werde sicher nochmal Zeit investieren, weil ich das eine oder andere etwas anders machen werde. In jeden Fall bietet das Buch rund um die Diagnose im Deutschanfangsunterricht einen breiten und einsetzbaren Fundus für den Unterricht und gleichzeitig eine gut zu lesende fachdidaktische Grundlage.
Ich hoffe, dass die Ausführung so noch ein bisschen hilft.
Letzlich wird es immer so bleiben, dass ein fachdidaktisches Buch, das für den einen eine sehr konkrete Hilfe sein kann, für andere völlig überflüssig ist. Das wird auch mit dieser Reihe zum sprachlichen Anfangsunterricht aus dem Finkenverlag nicht anders sein. Mir persönlich gefällt aber sehr gut, dass die verschiedenen Bereiche des Deutschunterrichts hier sehr detailiert und praxisnah unter die Lupe genommen werden. Nachdem sich die Richtlinien und Lehrpläne in den letzten Jahren ja bekanntlich ja immer wieder verändert haben, sollten auch die alten Hasen wie ich immer mal wieder in der aktuellen Fachdidaktik lesen! (So jedenfalls halte ich es!)

LG Gille

1 Kommentar:

  1. Vielen lieben Dank fürs Nachlesen und berichten!
    Meine Neugierde ist nun noch größer!
    Grüße schickt dir Susanne B.

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