Dienstag, 22. Juli 2014

Größenvergleich von Formen

Hier ein Arbeitsheft zum Größenvergleich von Formen, die dann in entsprechenden Farben anzumalen sind. Ich biete es in zwei Versionen an, einmal bunt und einmal schwarz-weiß. Ich werde die Kinder die Formen selbst anmalen lassen und da immer die gleiche Reihenfolge gewählt ist, wird das kein Problem sein... Wie immer ist die Aufgabenstellung im Schwierigkeitsgrad aufbauend. Letztlich ist es immer eine Überlegung wert, ein AB anzubieten, wo mehrere Schwierigkeitsstufen drauf sind, um zu schauen, wie man die Kinder jeweils passend versorgen kann.
Ich kopiere die Auswahl der Blätter immer als Heft (doppelseitig). Im letzten Arbeitsgang schneide ich die gefalteten A3 Kopien in der Mitte durch und habe dann zwei Heftchen.

LG Gille

Schrift: Andika
hier eine Ansicht

hier der Link

Kommentare:

  1. Liebe Gille,

    weil du ja so mitten in den Vorbereitungen bist hätte ich einmal eine Frage. Mir ist bei meinen Kids in der Klasse aufgefallen, dass ihnen in Mathematik vorallem das logische Denken sehr schwer fällt.
    Also die Reihenfolge von Dingen zu erfassen und dann danach zu berechnen.
    Hast du da vielleicht Tipps oder Ideen, mit welchen Vorübungen man herangehen kann, dass dann in der vierten Klasse das Lösen von Sachaufgaben leichter fällt.

    Ich hoffe ich konnte beschreiben was ich meine. LG MM

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  2. Schwere Frage! Ich hatte im letzten Durchgang viele Kinder, die das richtig gut konnten. Ganz spontan würde ich meinen, dass man rund um Sachaufgaben, was für mich nochmal was anderes ist, als logisches Denken und Reihenfortsetzen, vom Rechnen wegkommen sollte, wenn die Kinder mit dem Verstehen des Inhalts Probleme haben. Was kann ich ausrechnen oder die Frage, ob man mit den Angaben diese oder jenes berechnen kann das sind dann wichtigere Fragen. Zu Sachverhalten Bilder im Kopf zu entwickeln oder zu Aufgaben zeichnen ist dann auch sinnvoll. Das wären meine spontanen Ideen. Sachaufgaben gehen oft an den Kindern vorbei, das sollte man auch im Kopf haben, ihre Fragen sollten sie stellen oder Gedanken äußern ist immer wichtig und vielleicht jeden Tag ein kleines bisschen damit umgehen... Hilft das? LG Gille

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  3. Ja, und jede Gelegenheit nutze, um mit den Kindern Sachaufgaben aus dem Alltag zu üben. Beispiele:
    - in einem Buch war von einem Dino die Rede, der war 10 m lang - passt der in unsere Klasse (war im vierten Schuljahr, konnten fast alle Kinder beantworten, weil sie gelernt hatten, Vergleichsgrößen - z.B. Breite der Fenster zu nutzen)
    - ich möchte Sticker verteilen, habe 30 Stück - wie viele bekommt jeder (auch schon in Klasse 1) - die Sticker verteile ich dann wirklich
    - ....
    Ts, ich finde eigentlich regelmäßig in meinem Unterricht solche Beispiele, aber jetzt, wo ich hier vor dem Rechner sitze, fällt mir nichts mehr ein.
    Ich hoffe, ich konnte trotzdem deutlich machen, was ich meine.
    LG Anne

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  4. Liebe Gille , liebe Anne,

    danke für die Ideen... es war ja meine erste Klasse und da hat man noch soviel andere Dinge im Kopf aber beim nächsten Durchgang werde ich diese Alltagsmathematik viel mehr einfließen lassen!

    LG MM

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    1. Hallo Magic Moment,
      aus Förderschullehrersicht kann ich nur dazu raten, alles, was solche Probleme bereitet, handelnd zu bearbeiten. Z.B.: Sachaufgaben zu Einkaufssituationen: Realgegenstände mit Preisen, Spielgeld, Verkäufer und Käufer wechseln sich ab..... Die Kinder brauchen oft erst eine Realsituation um sich dann Bilder im Kopf machen zu können.
      LG, Viola

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    2. Hallo,

      reale Situationen habe ich sowieso immer durchgespielt, dennoch hatte ich z.b ein Mädchen, die trotz des realen Spiels sich nicht vorstellen konnte wieviel 2 Eis kosten würden , wenn eines zwei Euro kostet.

      Bzw. Wenn etwas soviel wiegt, wie oft dass dann in etwas anderes hineinpasst.

      Oder eine logische Reihenfolge bilden mhm.. mir fällt nur gerade kein richtiges Beispiel ein da ich schon ein Jahr in Karenz bin ...

      LG MM

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  5. Hallo MagicMoment,
    du hast ja schon einige tolle Tipps bekommen. Meine Idee dazu ist noch, das sinnentnehmende Lese zu fördern und dabei quasi jeden Satz einzeln auf seinen Inhalt hin zu analysieren, anschließend den Inhalt festhalten. Ich kann jetzt nicht allgemein erklären, was ich meine deshalb ein paar Beispiele:
    Ich habe z.B. auf einer der vielen tollen Lehrerseiten Klammerkarten gesehen, auf denen ein Foto abgebildet war. Darunter dann mehrere Aussagen (immer 1 Satzt). Das Kind muss entscheiden wahr oder falsch und entsprechend die Klammer setzen. Auch einfache Logicals sind bestimmt geeignet. Satz lesen, Info rausfiltern, in Tabelle notieren. Hat auf den ersten Blick zwar nichts mit Mathe zu tun, aber die Schwierigkeit bei Sachaufgaben ist ja auch nicht die Rechnung, sondern die meist mehrere Sätze umfassende Aufgabe.
    Außerdem kann man sich auch gezielt Sachaufgaben rausnehmen und mit den Kindern nach jedem Satz überlegen, welche Wörter die relevante Info enthalten und diese unterstreichen. Anschließend notiert man nur die Info ins Heft, z.B. Geldbörse 8€, Auto 5€. (Bei Knobelaufgaben mache ich das selber heute noch so.) Dann hat man alle Infos gebündelt schon fast in mathematischer Form dastehen und kann überlegen, was mit den Zahlen anzufangen ist. Die Kinder können auch eine Skizze anfertigen, in die sie die Daten eintragen. (Skizzen finde ich allgemein ganz wichtig, die müssen die Kids in fast jedem Fach bei mir anfertigen, um das Planen zu üben.)
    Was ich im Zusammenhang mit Sachaufgaben auch empfehlen kann, sind Fermiaufgaben. Da müssen sich die Kids selber überlegen, welche Infos sie eigentlich für die Aufgabe benötigen. Das ist also der umgekehrte Weg, den die üblichen Sachaufgaben haben, also quasi die Tauschaufgabe.
    LG! Chester

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