Mittwoch, 16. Juli 2014

die wunderbare Zeit ....

.... und wie schnell ist sie einem durch die Finger geronnen?


Wem geht es nicht so?
Die Ferien lassen einen glauben,
dass man unendlich viel Zeit hat.
Und dann hat man sich kaum versehen
und schwups,
sind sie dahin, die lang ersehnten Wochen
für die man so viele Pläne hatte.
Und ich merke es wie jedes Jahr:
ich verliere mich in all meinen Plänen,
hier ein bisschen, da ein bisschen,
nette Pausen dazwischen
und dann wieder dreimal um die eigene Achse gedreht.
Ganz zum Schuss steht dann die konkete Planung
für die Schulwochen bis zum Herbst noch an...
aber die Zeit,
sie ist mir durch die Finger geronnen.
Und ich suche wie immer nach dem Ausblick.
Was kann ich tun, um meine Lage zu verbessern?
Ich befreie den Schreibtisch von all dem Angefangenen,
kümmere mich in den frühen Morgenstunden 
um die konkrete Unterrichtsvorbereitung
und kann mich dann den restlichen Tag
nach Herzenslust um die eigene Achse drehen.

LG Gille


Bild: www.fotolia.de
andreapetrlik

Kommentare:

  1. Ja, so ist das wohl meist...
    Ich kann die Ferien nun auch kaum mehr erwarten, Stress und schlechte Stimmung in der Schule... Und dann wird es mir wohl genau so ergeben - man hat so viel vor und wird grad mal einen Bruchteil davon schaffen...
    Lg Silke

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    1. Nicht zu viel vornehmen, ich glaube, das ist immer wichtig. Ich für mich habe es heute morgen gut zusammengefasst und weiß: jeden Tag 2 Stunden konkrete Unterrichtsplanung und den Rest kann ich machen was ich will. LG Gille (PS. Wie lange musst du noch durchhalten?)

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    2. Noch zwei Wochen :-(
      Am 30.7. ist der letzte Schultag. Irgendwie ist grad so viel, in der Schule und privat. Bin jetzt dann auch echt froh, wenn Ferien sind...
      Lg Silke

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  2. Ich bin in Elternzeit und beginne im Februar wieder zu arbeiten. Ich bin nun schon ein Jahr (!!) zu Hause, und natürlich war und ist es das wichtigste für mich, die Zeit mit meinem Sohn zu genießen, aber ich habe die Schule nie aus dem Blick verloren und wollte vor allem einen Materialfundus ablegen und ordentlich sortiert ablegen um schnell auf Strukturiertes und Durchdachtes zugreifen zu können (Stichwort Spagat Schule /Familie). Ach ja, ich WOLLTE...
    Na, ich habe ja noch ein bisschen Zeit, aber ich befürchte, auch mir wird die Zeit durch die Finger rinnen...
    LG, Mia

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    1. Mit kleinen Kindern rinnt sie einem durch die Finger, die liebe Zeit. Und die vielen Umstellungen, wenn man nicht mehr nur für sich, sondern für ein kleines Kind gleich mit sorgen muss, die ist ja auch nicht zu unterschätzen. Ich kann nur immer wieder sagen: das, was man sich vornimmt, das sollte konkret und nicht zu viel sein. Jeden Tag ein bisschen Lernstübchen lesen und vielleicht das ein oder andere Thema sortiert abheften oder vielleicht mal etwas laminieren und schneiden, was zu einem Thema passt, das ist doch schon was :)
      LG Gille (ich bräuchte vernünftige Grinsgesichter)

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  3. Liebe Gille,
    ich kann dich gut verstehen! Auch ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel Zeit am Schreibtisch verbringe. Meine To-do-Liste für die Schule habe ich fast abgearbeitet- so schnell war ich noch nie. Mein Problem ist eher, dass ich mich mit neuer Arbeit zuschaufle einfach weil ich ohne Zeitdruck viel kreativer bin.
    Ständig fällt mir was Neues ein oder bei einem Weg durch die Stadt neue Dinge in die Hände. Mir kommen gute Ideen, die ich am liebsten gleich umsetzen mag und so läuft mir ein wenig die Zeit davon. Aber Hauptsache ist doch, dass man sich entspannt, die Seele ein wenig baumeln lässt und den Kopf frei bekommt.

    In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin schöne Ferien!

    Liebe Grüße BiStro

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    1. Da gibt es scheins Ähnlichkeiten bei uns... Das tut ja auch immer gut, wenn man weiß, dass man mit so mancher Sorge nicht alleine dasteht. Ich muss einfach aufpassen, dass ich mich nicht nur mit lauter netten Ideen beschäftige, sondern auch die To-do-Liste auch abarbeite. Ich bin aber seit heute morgen auf einem guten Weg. LG Gille

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  4. Hallo Gille,

    oh, das "um die eigene Achse drehen" kenne ich nur zu gut. Mein Plan war, mein Arbeitszimmer innerhalb von 2 Wochen zu entrümpeln, um es bis zum Herbst renovieren und komplett neu einrichten zu können, aber bei der Menge, die sich in ~20 Berufsjahren angesammelt hat, komme ich längst nicht so schnell vorwärts wie gewünscht, zumal ich mich LEIDER gerne ablenke(n) lasse.
    Von über 80 Ordnern sind nun erst 18 neu sortiert, gestaltet und gelabelt.
    Am liebsten würde ich das Meiste ungesichtet in den Müll geben, aber dann schaue ich doch nochmal durch und finde teilweise auch verloren geglaubte Schätze wieder. Habe mir heute morgen nochmal deine Lernstübchen-Fotos angeschaut und bin nach wie vor "hin und weg", wie übersichtlich und vor allem wie schnell du dein Schmuckstückchen neu sortiert hast (wobei du auch noch sehr viel Material behalten hast). Du bist auch nach dem Motto vorgegangen: "Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen", oder? Ich bin nämlich gerade an dem Punkt angekommen, den Rest jetzt erstmal ungesichtet in Kartons zu packen und erst beim Einräumen ins neue Mobilar auszusortieren.
    Hmmmmmm, hat da jemand vielleicht noch einen produktiven Tipp? Meine Motivation ist nämlich im Augenblick = Null...
    Liebe Grüße, Lalu

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    1. Da hast du doch genau die richtige Idee! Alles, was du jetzt nicht durchschauen möchtest in gorße Kartons und ab in den Keller. Von da aus kann man dann gucken, wann man mag und noch 4 Jahren unbesehen wegwerfen. Dann scheint man es nämlich zu keiner Zeit zu brauchen. Ich packe auch ganz gerne sogenannte Restekisten nicht ganz so groß und ein kleines bisschen sortiert, nach Jahrgängen oder Fächern, denn dann ist die Lust größer, mich immer mal mit einer Kiste zu beschäftigen. LG Gille

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